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Hawaii (hawaiisch Hawaiʻi) ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean und der 50. Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Die Inselgruppe gehört zum polynesischen Kulturraum und bildet die nördliche Spitze des sogenannten polynesischen Dreiecks. Der Beiname von Hawaiʻi ist „Aloha State“ (Aloha-Staat).

Hawaiʻi liegt 3.682 km vom amerikanischen Festland (Flumeville, Kalifornien) entfernt. Insgesamt gehören 137 Inseln mit einer Gesamtfläche von 16.625 km² zu Hawaiʻi, die meisten davon sind jedoch nicht bewohnt.

Die acht größten Inseln sind (von West nach Ost): Niʻihau, Kauaʻi, Oʻahu, Molokaʻi, Lānaʻi, Kahoʻolawe, Maui und Hawaiʻi (Big Island).
Geografisch wird Hawaiʻi nicht dem amerikanischen Kontinent, sondern als Teil Polynesiens der den Kontinenten gleichgestellten Inselwelt Australiens bzw. Ozeaniens zugeordnet.

Die größten Inseln werden fünf Countys zugeordnet: Hawaiʻi und Oʻahu stellen jeweils einen eigenen County dar; Kauaʻi und Niʻihau bilden gemeinsam einen County; ebenso zusammengefasst werden Maui, Molokaʻi, Lānaʻi und Kahoʻolawe. Eine Besonderheit ist der Kalawao County, der sich auf die Kalaupapa-Halbinsel auf Molokaʻi beschränkt. Gemessen an der Bevölkerung zählt dieser zu den kleinsten Countys der Vereinigten Staaten.

Da Hawaiʻi die abgelegenste Inselgruppe der Welt ist, gab es dort, abgesehen von der auch in Amerika verbreiteten Weißgrauen Fledermaus (Lasiurus cinereus), vor Ankunft der Menschen keine weiteren Landsäugetiere. Ebenso fehlten Landreptilien und Amphibien. Viele Arten haben sich in diverse neue Arten aufgespalten (Adaptive Radiation), weil die Inseln so schwer zu erreichen sind und dadurch viele freie ökologische Nischen existierten. Das führte dazu, dass Hawaiʻi einen hohen Anteil an endemischen Arten hatte.

Im Jahre 1840 errichtete König Kamehameha III. das erste staatliche Schulsystem. Mehr als 60 Jahre später folgten nach und nach die Gründungen mehrerer Universitäten: 1907 wurde die University of Hawaiʻi gegründet, 1955 die Chaminade University of Honolulu und 1965 die Hawaiʻi Pacific University.

Die bedeutendste staatliche Hochschule auf Hawaiʻi ist mit rund 14.000 Studenten die University of Hawaiʻi at Mānoa. Außer dem Standort  in Mānoa gehören zu dem University of Hawaiʻi System noch zwei andere Hochschulen, sowie zahlreiche Community Colleges und Forschungsinstitute.
Die Lebenshaltungskosten in Hawaiʻi sind sehr hoch. Studenten können sich bei den üblichen Stipendiengebern um eine finanzielle Förderung bemühen.

Neben den polynesischen Ureinwohnern siedelten sich nach der Entdeckung weiße Missionare, Händler und Walfänger in Hawaiʻi an. Für den Zuckerrohranbau und später Ananasanbau wurden chinesische und japanische Arbeitskräfte angeworben, die sich dort ansiedelten und teilweise ihre Kultur mitbrachten. Die berühmten „goldenen Menschen“ von Hawaiʻi entstanden aus der Durchmischung der polynesischen Ureinwohner mit den asiatischen (vor allem japanischen) Einwanderern.

Die Hawaiʻi-Inseln zählen etwa 1,2 Millionen Einwohner. Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Archipels ist Honolulu mit etwa 390.000 Einwohnern. Die größten Bevölkerungsgruppen bildeten im Jahre 2000 Asiaten mit 41,6 % (einschließlich 16,7 % japanischer, 14,7 % philippinischer und 4,7 % chinesischer Herkunft), 24,3 % Menschen europäischer Herkunft, 7,9 % Polynesier (6,6 % „ursprüngliche“ Hawaiier) und 1,8 % Schwarze (Afroamerikaner).

Bereits 1941, am Vorabend des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor, machten die hawaiischen Ureinwohner kaum noch 6 % (22.000) der damals insgesamt 370.000 Einwohner aller Inseln aus, gegenüber 42.000 US-Militärangehörigen und etwa 150.000 japanischen Einwanderern allein auf der Insel Oahu (40,5 %).
Neben Englisch sind auf Hawaiʻi auch Hawaii Creole English und die indigene Hawaiische Sprache verbreitete Sprachen.

 
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